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Fibre Board 2018 - Auf dem Weg zur Faserbewertung der Zukunft

Agromed war im Juni 2018 bereits zum dritten Mal Gastgeber einer Fachtagung zum Thema „Faser“. In diesem Jahr konzentrierte sich die Expertenrunde mit mehr als 20 internationalen Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis unter dem Titel „Future aspects for qualification and quantification of fibre for pigs“ auf den Bereich der Schweinefütterung.

Prof. John Pluske von der Murdoch Universität in Australien stimmte als Referent mit seinem Plenarvortrag zu „Funktionen und Vorteilen der Nahrungsfaser für Ferkel“ in die Veranstaltung ein. Dieser Vortrag wurde durch Impulsreferate von Prof. Georg Dusel (Technische Hochschule Bingen, Deutschland) und Pierre Lebreton (Nubiote Consulting, Frankreich) ergänzt, die umfassend den aktuellen weltweiten Stand zur Faserversorgung beim Schwein in Wissenschaft und Praxis darstellten.

Der anschließende Workshop widmete sich den Möglichkeiten der Entwicklung konkreter Empfehlungen für die Faserversorgung von Schweinen. Dabei waren sich die Teilnehmer einig, dass der bisherige Stand der Faserbewertung auf Basis von Rohfaser unzureichend ist. Neue und ergänzende Parameter sind notwendig, die einerseits die physikalisch-chemischen Eigenschaften be-trachten und andererseits die Effekte im Tier berücksichtigen. „Ein Parameter reicht nicht aus“, waren sich alle Teilnehmer einig, da die Ansprüche von Sauen und Ferkeln an die Faser zu große Unterschiede aufweisen.

Die Einteilung der Faser nach Löslichkeit/ Unlöslichkeit mit zusätzlicher Berücksichtigung des unverdaulichen Proteins in den Rationen erscheint ein vielversprechender Ansatz für die zukünftige Betrachtung zu sein. Die Teilnehmer betonten aber, dass zusätzlich auch eine Berücksichtigung der „Fermentierbarkeit“, der beim Schwein eine „Schlüsselfunktion“ zukomme, erfolgen müsse.„Wir sind froh, dass unser Faserkonzept so viel Aufmerksamkeit im internationalen Experten-kreis erfährt. Wir wissen aber, dass noch viel Forschungsarbeit vor uns liegt. Wir freuen uns sehr, diese zusammen mit unserem inter-nationalen Netzwerk anzugehen.“, fasst Dr. Christine Potthast (agromed Austria, Leiterin Forschung & Entwicklung) die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen.

 


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