Mykotoxine in Mais
Auswirkungen auf Nutztiere, Rolle der LC‑MS/MS‑Analytik und MYCORAID als Sicherheitsbaustein
Unsichtbar, aber nicht harmlos
Befundlage in Österreich: hohe Prävalenz, komplexe Profile
Importware als zusätzlicher Risikotreiber
Tierartspezifische Effekte
Schweine – Absetzer sind besonders empfindlich gegenüber DON und ZEN. DON beeinträchtigt Futteraufnahme und Darmintegrität, was zu schlechteren Zunahmen und erhöhter Infektanfälligkeit führt. ZEN beeinflusst die Fruchtbarkeit, insbesondere bei Jungsauen. Co-Kontaminationen mit FA und „emerging“ Mykotoxine wie BEA/ENNs verstärken subklinische Effekte und Leistungsrückgang, auch bei moderaten Mykotoxinwerten.
Beim Geflügel stehen Futterverwertung und Immunkompetenz im Fokus. T-2 Toxin und Fusarium Profile sowie ENNs/BEA führen zu Schleimhautirritationen, reduzierter Leistung und erhöhter Anfälligkeit für Sekundärerreger. Selbst moderate Kontaminationen in Maisrationen können die FCR verschlechtern und die Robustheit unter Stress (z. B. Hitze) vermindern.
Wiederkäuer profitieren von Pansenentgiftung, doch bei hoher Leistung ist der Schutz begrenzt. Fusariumtoxine und ZEN können Stoffwechsel, Immunfunktion und Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Importierte Komponenten bergen Aflatoxin Risiko: AFB1 wird zu AFM1 in Milch metabolisiert und betrifft so die Lebensmittelsicherheit.
Warum LC-MS/MS heute unverzichtbar ist
MYCORAID als Sicherheitsbaustein im Risikomanagement
Fazit
In Österreich ist eine hohe Mykotoxin-Prävalenz und Co Kontamination beobachtet. Der beste Ansatz ist Mehrfach-Absicherung: präzise LC-MS/MS Analytik für Transparenz und eine präventive Maßnahme wie MYCORAID zur Risikoreduktion. So werden Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit auch bei schwankenden Rohstoffbedingungen besser geschützt.
MYCOTOXIN CORN SURVEY 2025