Wiedersehen mit alten Bekannten


Phytogene mit wiederholbaren Ergebnissen – agromed SynCab TCE

Kraft sekundärer Pflanzenstoffe

Seit Jahrtausenden machen sich Menschen Pflanzen zu nutze. Nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch aufgrund ihrer besonderen Inhaltsstoffe. Pflanzen produzieren sekundäre Pflanzenstoffe, die unter anderem als Schutz von Fressfeinden dienen. Viele dieser Stoffe sind sogenannte ätherische Öle, die sich durch ihre Flüchtigkeit auszeichnen. Sie werden von Pflanzen in nahezu allen Teilen gebildet: z.B. in den Blüten, in der Saat, den Früchten, Blättern, Stängeln, im Holz und der Rinde sowie in den Wurzeln.

Gewinnung und Eigenschaften ätherischer Öle

Zur Gewinnung der ätherischen Öle wird meist die Dampf-Destillation genutzt. Man schätzt, dass es ungefähr 3000 verschiedene ätherische Öle gibt, von denen nur ein Bruchteil kommerziell genutzt wird. Die Wirkung der ätherischen Öle ist sehr vielfältig: sie weisen antibakterielle, antivirale, antimykotische, antioxidative, antiparasitäre und insektizidale Eigenschaften auf.

Renaissance in der Tierernährung

Seit dem Verbot der antibiotischen Leistungsförderer in der EU erleben diese alten Bekannten eine Renaissance und sind aus der heutigen Tierernährung durch ihre vielseitigen Wirkungsweisen nicht mehr wegzudenken. Doch es gibt viele Herausforderungen, um beim Einsatz auch Konstante Wirkung am Tier zu sehen!

Herausforderung: Schwankende Zusammensetzung
Der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen in ätherischen Ölen variiert extrem, wie in der Tabelle ersichtlich wird. Einfluss auf die Zusammensetzung nehmen verschiedene pflanzenbauliche Faktoren wie Düngung und Bewässerung sowie der Erntezeitpunkt.

Einmal aus der pflanzlichen Hülle heraus extrahiert, sind ätherische Öle zudem sehr empfindlich gegenüber Oxidation, Licht, Sauerstoff, Temperatur und pH-Veränderungen, was zu schnellem Wirkstoffverlust führen kann.

Lösungsansatz für konsistente Wirkung

Wie kann man sich die starke Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe dennoch zunutze machen, wenn man in der Fütterung von Nutztieren auf konsistente Leistung angewiesen ist? Eine Möglichkeit ist die Nutzung einzelner sekundärer Pflanzenstoffe aus synthetischer Herstellung. Zudem lässt sich ein Teil der Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe durch Synergien erzielen. Durch gezielte Kombination verschiedener Stoffe wird agromed SynCab TCE auch schon in niedrigen Dosierungen wirksam und hat dadurch ein geringeres Risiko für Toxizität und Einschränkungen bei der Futteraufnahme.

Optimalen Schutz erhält das Produkt aus einer Matrixverkapselung. Dadurch werden die empfindlichen phytogenen Stoffe vor Prozessen mit Hitze und Druck in der Misch- und Mineralfutterproduktion bestmöglich geschützt. Die Matrixverkapselung ermöglicht zudem eine sichere Passage durch den Magentrakt – die Stoffe werden erst im Dünndarm freigesetzt, da die Matrix aus Fetten besteht und von Gallensäure und Lipasen abgebaut wird.

Alte Bekannte aus dem bewährten Oregano-Öl – insbesondere Thymol und Carvacrol – erreichen so in gleichbleibender Zusammensetzung sicher ihren Wirkort und ermöglichen konsistente Leistungen. Ergänzt wird diese Wirkung durch Nelkenöl mit einem hohen Gehalt an Eugenol.

Eine gleichbleibende Zusammensetzung der bekanntesten Phytogene bildet die Grundlage für zuverlässige Ergebnisse – tierartübergreifend. Mit unserem neuen Produkt agromed SynCab TCE wird das Potenzial dieser alten Bekannten dauerhaft nutzbar.

Fazit

Phytogene Zusatzstoffe bieten ein enormes Potenzial für eine moderne, nachhaltige Tierernährung. Ihre natürlichen Wirkstoffe überzeugen durch vielseitige positive Effekte auf Tiergesundheit und Leistung. Die größte Herausforderung liegt in der schwankenden Zusammensetzung und Stabilität pflanzlicher Inhaltsstoffe. Erst durch Standardisierung, gezielte Wirkstoffkombinationen und innovative Technologien wie die Matrixverkapselung wird eine gleichbleibende und zuverlässige Wirkung möglich.

Mit agromed SynCab TCE gelingt es, die Vorteile traditioneller Pflanzenstoffe mit moderner Fütterungstechnologie zu verbinden. Das Ergebnis sind reproduzierbare Leistungen, hohe Sicherheit und breite Einsatzmöglichkeiten in der Tierernährung. Denn jeder Durchgang und jede Herde ist anders!

Damit werden „alte Bekannte“ zu einer zukunftsfähigen Lösung für konstante Performance im Stall.

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